EPH-Demo am 24. April

Vom tschechischen Oligarchen bis zum heimischen Herd: Wenn am kommenden Freitag auf dem Schlossplatz die Banner hochgehalten werden, geht es um weit mehr als nur heiße Luft – es geht um die Frage, wer die Zeche für unsere Energiezukunft zahlt.

Plakat fff fridays for future

Was passiert am Freitag?

Fridays for Future Dresden bläst zum internationalen Protest gegen ein Schwergewicht der Energiewirtschaft, den tschechischen Konzern EPH. Unter dem Motto „EPH stoppen, Energiewende retten!“ formiert sich der Widerstand gegen fossile Abhängigkeiten und den schleppenden Ausbau der Wärmewende. Die Dresdner Gruppe schließt sich damit dem Bündnis „Stop EPH Network“ an, das zeitgleich in sieben Ländern mobilisiert.

  • Termin: Freitag, 24. April, 14:00 Uhr
  • Treffpunkt: Schlossplatz (Start und Ende)
  • Route: Die Demo zieht vom Schlossplatz über die Wilsdruffer Straße und den Dr.-Külz-Ring zum Postplatz und wieder zurück.

Warum uns das in der Friedrichstadt brennend interessiert

Manch einer mag denken, Tschechien ist weit weg von der Friedrichstadt. Die EPH, geführt vom Oligarchen Daniel Křetínský, kontrolliert über die LEAG das Braunkohlegeschäft in der Lausitz. Aktivistinnen wie Luise Hempel warnen davor, dass der Konzern durch komplexe Firmengeflechte versucht, sich vor den milliardenschweren Rekultivierungskosten der Tagebau-Ruinen zu drücken.

Das bedeutet für uns: Wenn die Sanierungskosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, fehlt dieses Geld direkt in unserer Stadtkasse, etwa für die Gestaltung unserer Parks oder den Erhalt bezahlbaren Wohnraums im Viertel. Während Dresden schicker und teurer wird, drohen uns durch die fossile Strategie der EPH langfristig steigende Energiepreise.

Deine Stimme für das Viertel

„Kaum jemand kennt EPH und genau das ist das Problem!“, betont Clara Lecke von Fridays for Future. Der Konzern kaufe alte Kohlekraftwerke, kassiere Steuergelder für die Stilllegung und investiere diese prompt in neue fossile Gasprojekte. Das zementiert Abhängigkeiten, die wir uns im Angesicht der Klimakrise nicht mehr leisten können.

Lass uns gemeinsam hinschauen: Ist es gerecht, dass globale Konzerne Gewinne privatisieren, während wir in der Friedrichstadt die ökologischen Folgeschäden tragen? Deine Meinung ist gefragt! Komm am Freitag zum Schlossplatz oder nutze den kurzen Weg, um dich über die Pläne der regionalen Klima-Akteure zu informieren.

Nutzwert & Kontakt

Wer Rückfragen hat oder ein Statement abgeben möchte, erreicht die Organisatoren unter:

  • Telefon: Clara Lecke (+4915202454617)
  • E-Mail: dresden@fridaysforfuture.is

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