Weltkriegsbombe auf Washingtonstraße erfordert Evakuierung

Bauarbeiter fanden in den Morgenstunden des heutigen Donnerstags auf einem Grundstück Werftstraße/Ecke Washingtonstraße eine Weltkriegsbombe. Die Polizei hat umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und fordert die betroffenen Bewohner auf, den Evakuierungsbereich bis spätestens 18:00 Uhr zu verlassen.

Es handelt sich um eine amerikanische 270 kg Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wann beginnt die Entschärfung?

Wenn die Kräfte der Polizei das Evakuierungsgebiet gesichert haben, kann mit der Entschärfung gegen 22 Uhr begonnen werden.

Wer ist von der Evakuierung betroffen?

Etwa 2.200 Menschen sind von dieser Evakuierung betroffen. Notunterkünfte befinden sich in der Messehalle 2 der Dresdner Messe. Busshuttles stehen ebenfalls zur Verfügung und starten an der Haltestelle „Overbeckstraße“. Detaillierte Informationen zur Evakuierung finden sich auf der offiziellen Website der Landeshauptstadt Dresden: www.dresden.de/bombe.

Es ist von höchster Bedeutung, dass die Bewohner im Evakuierungsgebiet die Anweisungen für eine sichere Evakuierung befolgen. Diese sind auf der folgenden Webseite verfügbar: https://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/unternehmen/feuerwehr/katastrophenschutz/evakuierung.php.

Wie läuft die Evakuierung ab?

Die Sicherheit der Bevölkerung steht an erster Stelle, und daher wird zu Beginn der Evakuierung die Sirene an der Feuer- und Rettungswache Übigau ausgelöst, um die Menschen im Warnradius über die Evakuierungsmaßnahmen zu informieren. Gleichzeitig erfolgt eine Warnung über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) und Warnapps.

Die Feuer- und Rettungswache Übigau, die Branddirektion sowie die Integrierte Regionalleitstelle Dresden (IRLS) der Dresdner Feuerwehr liegen im Evakuierungsgebiet. Nach einer Vor-Ort-Besichtigung mit dem Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde festgelegt, dass das gesamte Gebäude – mit Ausnahme des Arbeitsraums der Rettungsleitstelle – zum Zeitpunkt der Entschärfung geräumt sein muss. Da sich die Räume der IRLS auf der von der Bombe abgewandten Seite befindet, genügt hier luftschutzmäßiges Verhalten, sodass der größte Teil der Leitstelle in Betrieb bleiben kann. Alle anderen Bereiche der IRLS sind in die Reserveleitstelle an der Feuer- und Rettungswache Altstadt umgezogen. Der Notruf 112 bleibt ohne Einschränkungen erreichbar.

Aktuelle Informationen werden auf den offiziellen Internetseiten und den Social-Media-Kanälen der Feuerwehr Dresden und der sächsischen Polizei veröffentlicht. Zusätzlich hat die Stadt Dresden ein Bürgertelefon unter der Rufnummer (0351) 488 76 66 eingerichtet, um Anfragen der Bürgerinnen und Bürger entgegenzunehmen.

Letzte Bombenfunde im Stadtviertel

Die letzte Bombe haben Bauarbeiter am 14. Juni an der Nossener Brücke entdeckt. Davor mussten die Friedrichstädter rund um das Ostragehege vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen für eine Bombenentschärfung räumen.

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Dieser Beitrag ist Teil 33 von 67 der Artikel-Serie Polizeimeldungen

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