Es ist schon verwunderlich, wie in unserem Stadtteil die Leihräder und -rollen abgestellt werden. Ich hörte neulich den Begriff „Wilde Räder“ und finde er passt ziemlich genau.
In dem Gespräch wurde die Vermutung geäußert, dass das „besondere“ Abstellen eine Bedingung beim Benutzen eines solchen Verkehrsmittels ist.
Vielleicht nicht immer, vielleicht bei jeder 10. Fahrt, vielleicht auch nur an besonderen Tagen.



Auffällig ist, dass die Abstellenden ein sehr feines Gespür für die richtigen Orte haben. Mit sehr hoher Genauigkeit sind die Gerätschaften an besonders engen Stellen oder quer auf Fußwegen geparkt. Komischer weise nicht auf Straßen und oder auf Parkplätzen. Die Klassiker des perfekten Abstellens sind jedoch an Haltestellen und an Kreuzungen, hinter Mauer.



Wir stellten auch fest, dass uns noch keine wild abgestellten Privaträder oder -roller aufgefallen sind.
Komisch, pflegen die Privatradelnden und -rollenden eine besondere Beziehung zu anderen Verkehrsteilnehmenden?



Komisch ist auch, dass uns kein Beispiel über Strafen für die Abstellenden der wilden Rädern bekannt sind, obwohl dies ja anhand der digital erfassten Nutzungsdaten möglich ist.
In den Nutzungsvereinbarungen der einzelnen Anbieter wird darauf hingewiesen, aber wie gesagt „noch nichts darüber gehört“.
wilde Räder anders
Am 28. Juni startet das 30. SZ Fahrradfest. Sicher ist, dass es wieder viele Menschen auf die Rundtouren locken wird, sicher ist auch das er wohl das heißeste der Geschichte werden wird.
Aber Achtung, Hitze und Radfahren das kann eine problematische Mischung sein.
Alle die sich nicht angemeldet haben, müssen die verschiedenen Verkehrseinschränkungen beachten.

