Alpen-Alarm im H42

Milchkannen, Sensen und Kochlöffel gehören normalerweise nicht zur Grundausstattung einer Jazzband. Bei den Alpin Drums übernehmen jedoch selbst Alltagsgegenstände den Rhythmus. Am Donnerstag, 20. August 2026, bringt das Quartett sein alpines Trommelspektakel in die Dresdner Friedrichstadt. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im H42 der Dresdner Whisky Manufaktur an der Magdeburger Straße 58. Einlass ist bereits um 19 Uhr.

ls echter „Bergbauernbua“ und Weltmeister an der Steirischen Harmonika weiß Bartl: Der Berg groovt!. Seine Musiker lassen es ordentlich und mit viel Witz und Wumms krachen.
ls echter „Bergbauernbua“ und Weltmeister an der Steirischen Harmonika weiß Bartl: Der Berg groovt!. Seine Musiker lassen es ordentlich und mit viel Witz und Wumms krachen. 

Vier Musiker trommeln auf allem, was klingt

Auf der Bühne stehen Hans Mühlegg, Jörg Regenbogen, Bodo Matzkeit und Raimund Bierling. Ein klassisches Schlagzeug reicht den vier Musikern allerdings nicht. Stattdessen nutzen sie verschiedene Gegenstände aus dem alpinen Alltag als Schlagwerk. Dadurch treffen Percussion, alpenländische Klänge, Samba und Comedy aufeinander.

H42, Dresdner Whisky Manufaktur
Magdeburger Straße 58, Haus R2
H42, Dresdner Whisky Manufaktur
Magdeburger Straße 58, Haus R2

Hinter dem Konzept steht Toni Bartl. Der in Garmisch-Partenkirchen geborene Musiker wuchs nach eigenen Angaben auf einer Alm auf und entwickelte mehrere Musikshows, die Alltagsgegenstände in Instrumente verwandeln. Bei den Alpin Drums entsteht daraus eine weitgehend wortlose Aufführung, die nicht nur vom Takt, sondern ebenso von Bewegung, Mimik und genau gesetzten Überraschungen lebt.

Besonders bekannt wurde das Ensemble mit der „Blechlawine“. Das Video zu dem Stück erreichte nach Angaben der Jazztage Dresden ein Millionenpublikum in den sozialen Netzwerken. Danach folgten Fernsehauftritte sowie Gastspiele in Europa und im Oman.

Der Berg groovt zwischen Lagerhallen

Der Titel des Abends lautet „Der Berg groovt! Ein alpines Drum-Spektakel“. Dabei bringt die Gruppe keine ruhige Bergromantik nach Dresden. Vielmehr hämmert, klopft und scheppert sie sich durch eine Bühnenshow, bei der Rhythmus und Humor eng zusammengehören.

Als Spielort dient das H42, der neue Anbau an der Dresdner Whisky Manufaktur, Magdeburger Straße 58 direkt am Alberthafen. Inzwischen nutzen die Jazztage Dresden den Saal regelmäßig für Konzerte unterschiedlicher Musikrichtungen.

Was kosten die Karten?

Die Jazztage Dresden führen die Veranstaltung als „20-Euro-Bonuskonzert“. Gleichzeitig nennt die Veranstaltungsseite mehrere reguläre Preiskategorien. Sitzplätze kosten je nach Kategorie 29, 34 oder 39 Euro, ermäßigt 19, 24 oder 29 Euro. Für einen Stehplatz werden 24 Euro verlangt, ermäßigt 14 Euro. An der Abendkasse kommen fünf Euro hinzu. Welche Bedingungen genau für das beworbene Bonusangebot gelten, erklärt die frei zugängliche Veranstaltungsseite nicht näher. Deshalb sollten Interessierte den Preis vor dem Kauf direkt im Ticketsystem prüfen.

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