In den letzten Wochen kommt es in der Friedrichstadt immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmenden.
Hier treffen auf den Bus wartende Menschen plötzlich auf Radfahrende. Es werden Passanten fast angefahren. Radfahrende benötigen plötzlich eine Notbremsung oder ein Ausweichen auf die Fahrbahn der Autos.
Zustande gekommen ist diese Situation durch das Aufeinandertreffen verschiedenster Faktoren.
- Die Bauarbeiten an der Eisenbahnbrücke Hamburger Straße stadtauswärts.
Durch diese wurden die Straßenbahnverbindungen unterbrochen, die Ersatzbuslinie 92 eingeführt und diese beginnt und endet an der Weißeritzstraße.
- Der Aufbau eines Gerüstes zum Wechseln der Dachfenster am Haus Weißeritzstraße 38.
- Der Beginn der Erdarbeiten und die dazugehörigen Absperrungen am Grundstück Adlergasse 7 und Weißeritzstraße 44



Alle diese Maßnahmen ergeben eine sehr herausfordernde Verkehrsituation für radfahrende und zufußgehende Menschen.
Dieser Wegeabschnitt war schon immer durch die Überschneidung von Menschen an der Fußgängerampel und Menschen auf Fahrrädern nicht ganz ungefährlich. Scheinbar wissen manche Menschen auf Rädern nicht, dass auch sie bei Rot hier halten müssen. Die Menschen ohne Räder stehen dafür immer wieder wartend mitten auf dem Radweg.
Die jetzige Situation ist für alle Seiten unglücklich, da alle sich den schmalen Radweg teilen müssen. Ein Ausweichen auf die 2-spurige Weißeritzstraße sorgt für wütende Hupkonzerte aus den Autos.
Bleibt zu hoffen, dass die Verwaltung recht bald reagiert und eine bessere Lösung findet. Schnell und nicht erst wenn es zu Unfällen gekommen ist.
