Am 14. Oktober 2026 testet Dresden um 15 Uhr sein städtisches Warnsystem, aber nach zwölf Sekunden verstummt das unangenehme Geräusch schon wieder.

Die 210 Sirenenstandorte im Stadtgebiet geben ein Signal ab, das zunächst anschwillt, dann gleichmäßig klingt und schließlich abschwillt. Ein Gong beendet den Probealarm mit anschließender Durchsage.
Warum Dresden regelmäßig die Sirenen testet
Viermal im Jahr überprüft das städtische Brand- und Katastrophenschutzamt, ob alle Sirenen funktionieren. Schließlich sollen sie im Ernstfall zuverlässig vor Gefahren warnen.
Dabei können die Dresdner Sirenen mehr als nur ordentlich Krach machen. Sie übertragen auch Sprachdurchsagen und geben damit bei Bedarf konkrete Verhaltenshinweise.
Und selbst wenn der Strom ausfällt, bleiben die Anlagen dank ihrer Akkus bis zu 48 Stunden einsatzbereit.
Der nächste Test kommt im Januar
Dresden prüft seine Sirenen jeweils am zweiten Mittwoch eines Quartals. Nach dem Oktobertermin steht der nächste reguläre Probealarm am 13. Januar 2027 um 15 Uhr an.
Wer sich auf mögliche Notfälle vorbereiten möchte, findet auf der Internetseite der Stadt Informationen und Handzettel zur Notfallvorsorge in deutscher und englischer Sprache.
Unser Tipp: Wer am Mittwoch um 15 Uhr mit Kindern unterwegs ist, kann ihnen vorher erklären, warum die Sirenen ertönen. So wird aus dem ungewohnten Geräusch gleich eine kleine Lektion darüber, wie Dresden seine Bevölkerung im Ernstfall warnt.
Weitere Informationen gibt es unter www.dresden.de/feuerwehr.
