Die Freibadsaison in Dresden beginnt Mitte Mai, doch der Sommer bringt eine Veränderung mit sich, die viele Besucher spüren werden. Die Eintrittspreise steigen, denn die Dresdner Bäder GmbH passt ihre Tarife zur Saison 2026 an.

Moderate Erhöhung mit Anreiz für Online-Tickets
Künftig zahlen Badegäste je nach Buchungsart zwischen 0,50 Euro und 1 Euro mehr. Wer sein Ticket online kauft, kommt günstiger weg und spart im Vergleich zum Kauf vor Ort. Dieses Modell soll den Ticketverkauf steuern und Wartezeiten reduzieren.
Für eine Tageskarte im Georg-Arnhold-Bad oder im Kombibad Prohlis zahlen Erwachsene künftig 7 Euro, online 6,50 Euro. Kinder kommen auf 4 Euro beziehungsweise 3,50 Euro im Online-Tarif. In kleineren Bädern liegen die Preise entsprechend darunter.
Gründe liegen bei steigenden Kosten
Die Dresdner Bäder begründen die Anpassung mit höheren Ausgaben für Energie, Personal sowie Materialien und Dienstleistungen. Ziel sei es, den Betrieb langfristig stabil zu halten und die Anlagen weiterhin verlässlich zu öffnen.
Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, Freibäder als Orte für Erholung, Bewegung und gemeinsames Erleben zu sichern. Auch bestehende Angebote wie der Feierabendtarif für die letzten drei Öffnungsstunden bleiben erhalten.
Investitionen sollen Qualität sichern
Trotz steigender Preise wird weiter in die Anlagen investiert. Im Georg-Arnhold-Bad wird der Spielplatz erweitert, im Naturbad Mockritz das Kinderbecken erneuert. Neue Sonnenschirme, Strandkörbe und technische Verbesserungen wie Kassenautomaten sollen den Aufenthalt angenehmer machen.
Gestaffelter Saisonstart
Die Öffnung erfolgt wie in den Vorjahren schrittweise:
- ab 13. Mai: erste große Anlagen und Badestellen
- ab 18. Mai: Strandbad Wostra
- ab 29. Mai: weitere Freibäder und Naturbäder
Damit steht einem Sommer im Freibad grundsätzlich nichts im Weg, auch wenn der Eintritt etwas mehr kostet als im vergangenen Jahr.
Lohnt sich der Besuch noch?
Ja, allerdings mit kleinen Abstrichen im Geldbeutel. Wer online bucht oder den Feierabendtarif nutzt, kann weiterhin sparen. Im Endeffekt bleibt das Freibad einer der günstigeren Sommerorte in der Stadt, vor allem für Familien.
