Der Regionalversorger verlegt in der Radeberger Vorstadt und Friedrichstadt schnelles Internet
- Grundstückseigentümer sind aufgefordert Gestattungsvertrag zu unterzeichnen
- 10.000 Wohn- und Geschäftseinheiten in der Friedrichstadt und der östlichen Radeberger Vorstadt erhalten einen Glasfaseranschluss.
Nachdem SachsenEnergie im April die ersten 3.000 Dresdner Haushalte im Norden der Stadt an das eigene Glasfasernetz angeschlossen hat, folgt jetzt der nächste große Schritt. Knapp 10.000 Wohneinheiten in der östlichen Radeberger Vorstadt und in der Friedrichstadt erhalten eine Breitbandverbindung, um künftig mit bis 1.000 Mbit pro Sekunde zu surfen. Alles, was die dort wohnenden Dresdner dafür tun müssen: den Gestattungsvertrag unterzeichnen, damit SachsenEnergie auf dem Grundstück bis zum Haus die Glasfaserkabel verlegen darf. Schon im September beginnt der Kommunalversorger mit den Bauarbeiten, bis dahin müssen die Verträge vorliegen. SachsenEnergie investiert rund 12 Millionen Euro in den eigenwirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in diesem Gebiet, teilt Nora Weinhold, Presse- und Mediensprecherin der SachsenEnergie mit.

Der Bau der Trasse für die neuen Glasfaserkabel beginnt voraussichtlich im September und wird bis Ende 2028 andauern. Die beigefügte Karte zeigt das gesamte Ausbaugebiet der SachsenEnergie in Dresden, inklusive den Gebieten in der Friedrichstadt und der östlichen Radeberger Vorstadt. Wo wann genau gebaut wird, darüber informiert SachsenEnergie rechtzeitig.

Ansicht und Download der Karte: Die nächsten Dresdner bekommen Glasfaser von SachsenEnergie
Rücksendung des Gestattungsvertrags bis spätestens 31. August 2026
Um pünktlich mit dem Bau zu beginnen und alle Wohneinheiten anschließen zu können, benötigt SachsenEnergie die Erlaubnis, auf den Grundstücken zu bauen. Alle Eigentümer haben dafür einen sogenannten Gestattungsvertrag erhalten, den sie bis 31. August 2026 zurücksenden sollten. Entsprechende Informationen dazu befinden sich auf dem persönlichen Anschreiben. Da das Kupfernetz in den kommenden Jahren schrittweise außer Betrieb gehen wird, ist es wichtig, dass sich die Menschen in der aktuellen Ausbauphase für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Es gilt: Jetzt die Chance nutzen, um nicht später teuer nachzurüsten. Mieter können sich bei Interesse an einem Glasfaseranschluss an ihren Vermieter wenden. SachsenEnergie stellt dazu die Informationen online zur Verfügung: www. SachsenEnergie.de/glasfaser-mieter.
Dresdner Ausbau-Turbo: Baustart in den nächsten Gebieten im August geplant
Einen Schritt weiter ist SachsenEnergie bereits in der Dresdner Neustadt sowie in Trauchau und Kleinzschachwitz. Dort ist bereits im Juli bzw. August Baubeginn. Noch in diesem Jahr werden die ersten Anschlüsse für die aktive Nutzung freigeschaltet sein. Darüber, wann und wo gebaut wird, informiert SachsenEnergie die Anwohnenden rechtzeitig vorab.
Seit Herbst 2024 hat der Kommunalversorger in den Stadtteilen Klotzsche, Hellerau/Wilschdorf, Weixdorf, Niedersedlitz, Lockwitz und Leuben rund 25 Kilometer Tiefbau umgesetzt und dabei das übergeordnete Glasfaser-Hauptnetz errichtet, das die Grundlage für die weitere Erschließung der Ausbaugebiete bildet. Im April 2026 hat SachsenEnergie die ersten 3.000 Anschlüsse in Betrieb genommen. Weitere folgen, so dass bis Ende 2026 10.000 Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen sind.
Wie das Dresdner Ausbaugebiet der SachsenEnergie weiterwächst
Für insgesamt 80.000 Haushalte und Gewerbeeinheiten in 23.000 Gebäuden der sächsischen Landeshauptstadt verlegt der Kommunalversorger schnelles Breitband und neue, leistungsfähige Glasfaseranschlüsse. Die Investitionen liegen bei 166 Millionen Euro. Wer sich dafür entscheidet, erhält Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis 1.000 Mbits pro Sekunde.
SachsenEnergie schließt neben der Landeshauptstadt auch große Teile der Landkreise Meißen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen ans schnelle Internet mit Glasfaser an. Ziel ist es, bis 2028 in Sachsen 200.000 Haushalte mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen.
Glasfaser ist die alternativlose Zukunftstechnologie – das Kupfernetz ein Auslaufmodell
Glasfaser gilt als der neue Standard, an dem kein Weg mehr vorbeigeht – sowohl für die Stärkung der Wirtschaftsregion als auch für die Menschen in Sachsen. SachsenEnergie investiert deshalb über 166 Millionen Euro in die Zukunft und das Glasfasernetz in Dresden. Glasfaser bietet im Vergleich zu anderen Technologien eine deutlich höhere Bandbreite und damit höhere Übertragungsraten und geringere Latenzzeiten. Im Unterschied zur Kupferleitung wird bei der Anbindung mit Glasfaser jeder Haushalt mit einer eigenen Leitung angebunden, so dass die Datenrate konstant bleibt – unabhängig davon, wie viele Geräte gleichzeitig im Einsatz sind oder wie stark das Glasfasernetz beim Nachbarn im Haus beansprucht wird. Auf weniger einem Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares rasen die Daten mit Lichtgeschwindigkeit durch die Leitung. Die Internetverbindung ist also leistungsfähiger, zuverlässiger und gleichzeitig noch energiesparender, da der Energiebedarf 17-mal kleiner ist als bei einer DSL-Leitung.

Regionale Verbundenheit und Kompetenz
Als Kommunalversorger fließen die Gewinne der SachsenEnergie in die Kommunen und die Wirtschaftskraft vor Ort. Die Kunden der SachsenEnergie profitieren von den regionalen Ortskenntnissen und dem tiefgreifenden Verständnis der lokalen Gegebenheiten. Ebenso trägt die langjährig bestehende Verbindung zu den kommunalen Partnern für einen effizienten Ausbau bei. Als seriöser und sicherer Kommunalversorger kann SachsenEnergie den Service vor Ort auch in Zukunft für alle Kunden garantieren, effizient aus einer Hand für alle Dienstleitungen rund um Energie, Wasser und Telekommunikation.
Fotos: Martin Förster
