Am Platz der Kinderrechte arbeitet derzeit der Bagger. Bis zum 15. August entsteht ein neuer Platz für große Sprünge.

Bagger statt Luftsprünge
Wer in diesen Tagen am Platz der Kinderrechte in der Friedrichstadt vorbeikommt, steht vor einem Bauzaun. Ein kleiner Bagger arbeitet in der tiefer gelegenen Spielfläche. Daneben warten schwarze Bodenplatten und ein neues Trampolin auf ihren Einsatz.

Die Arbeiten sollen nach den Angaben vor Ort noch bis zum 15. August dauern. Bis dahin bleibt der betroffene Bereich gesperrt.
Was auf der Baustelle passiert
Die Arbeiter haben das bisherige Trampolin und Teile des umgebenden Bodenbelags entfernt. Anschließend öffneten sie den Untergrund und bereiteten die Fläche für das neue Spielgerät vor.
Auf den Fotos liegt das neue, rechteckige Bodentrampolin bereits auf der Baustelle. Daneben stapeln sich schwarze Gummiplatten. Sie sollen den Fallschutz rund um das Trampolin bilden. Der Bagger bearbeitet noch den Untergrund und die angrenzende Fläche.
Erst eröffnet, schon wieder Baustelle
Erst am 1. Juni 2026 weihte Dresden den Platz der Kinderrechte offiziell mit einem Kinderfest ein. Nun steht auf einem Teil der Anlage erneut ein Bauzaun.
Ganz neu ist der Spielplatz allerdings nicht. Die angrenzende Spiel- und Freizeitfläche „Park in Sicht“ entstand bereits 2011 gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus der Friedrichstadt. Der Platz der Kinderrechte ergänzte die bestehende Anlage später um neue Inhalte und sichtbare Hinweise auf die Rechte von Kindern.

Der Dresdner Stadtrat beschloss den Platz im März 2023. Anschließend suchten Kindergruppen nach einem geeigneten Standort. Bei der Abstimmung entschieden sich 83 Prozent für die Fläche an der Löbtauer Straße und Roßthaler Straße, direkt an der Haltestelle Koreanischer Platz.
Im Jahr 2024 entwickelten 13 Kinder- und Jugendgruppen weitere Ideen. Sie wünschten sich unter anderem mehr Spielgeräte, Pflanzen, Schatten, Sitzgelegenheiten, Wasser und Toiletten. Kinder gestalteten außerdem Tafeln, Graffiti und weitere Elemente des Platzes mit.
Bald darf wieder gesprungen werden
Bis zum 15. August brauchen Familien noch etwas Geduld. Der Bauzaun versperrt derzeit zwar den Zugang zum Trampolinbereich, doch die Arbeiten schreiten sichtbar voran. Alle anderen Spielflächen sind frei zugänglich und können genutzt werden.
