Am Samstag den 25. Juli 2026 lenkte ein polizeibekannter, islamistischer Täter sein Auto in die Menschenmenge am Rande des CSD Berlin. Danach stieg er aus dem Auto und stach mit einer Stichwaffe auf Umstehende ein. Eine Frau starb bei dem Angriff. Zudem gab es 29 Verletzte und Schwerstverletzte.
Später wurde der Täter in einer Gartensiedlung aufgespürt und bei dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen. Er war mit einer Waffe auf die Beamten zugerannt.
Am Sonntag Abend fand die erste Mahnwache im Gedenken an die Opfer und deren Angehörigen am Kulturpalast unter starkem Polizeischutz statt. In anderen Städten wie Leipzig und Chemnitz wurden die Mahnwachen auf Montag verlegt. Die Sicherheit ikonnte n der Kürze der Zeit nicht gewährleistet werden.
Am Montag und Dienstag folgen weitere Gedenkveranstaltungen in Dresden.
Wieder endet ein CSD, der schlicht das Leben feiern will, der das einfache, universelle Recht eines jeden auf Freiheit, körperliche Unversehrtheit, Bestimmung über das eigene Leben, die Freiheit zu lieben und geliebt zu werden fordert, mit einer unfassbaren Gewalttat.
Politiker:innen sind fassungslos. Während sie queeren Räumen die finanziellen Mittel so weit kürzen das deren Arbeit nicht länger möglich ist. Transpersonen die medizinische Versorgung verunmöglichen. Bei jeder Gelegenheit gewonnene Freiheitsrechte für queere Menschen in Frage stellen. Dieselben Politiker, die keine Prideflaggen an ihren Institutionen hängen sehen wollen, sind fassungslos im Angesicht queerfeindlicher Gewalt.
Queere Menschen kämpfen jeden Tag damit, beleidigt, diffamiert, angegriffen und getötet werden zu können, wo immer sie sichtbar werden. Ich wünsche mir so sehr, das die allgemeine Fassungslosigkeit dazu führen wird das queere Rechte auch politisch stärker verteidigt werden. Queere Menschen kämpfen weiter, stehen zusammen und gehen nicht weg.

