Vom 12. bis 14. Juni verwandelt sich Dresden beim All 4/1“-Festival wieder in einen zentralen Treffpunkt für die internationale Hip-Hop- und Straßenkunst-Szene.
Nachdem im vergangenen Jahr etwa 4.000 Besucher das „All 4/1“-Festival“ in der Robotron-Kantine besuchten, wird das Event dieses Jahr noch größer.


Die Veranstaltungsorte wurden erweitert und sind nun in der Schauburg sowie im Parkhaus Dresden-Mitte zu finden.
Zum Auftakt am Freitag laden die Organisatoren zur Festivaleröffnung ins Filmtheater Schauburg ein. Dort stehen die Vorführungen des Dokumentarfilms „Roots“ und des Kultfilms „Beat Street“ auf dem Programm. Ein besonderer Gast ist der US-amerikanische Schauspieler Jon Chardiet, eine prägende Figur des weltweiten Breakdance- und Hip-Hop-Booms.
Chardiet inspirierte zudem zahlreiche Hip-Hop-, Breakdance- und Graffiti-Crews in der DDR.
Am Samstag und Sonntag bietet das Parkhaus Dresden-Mitte in der Dresdner Friedrichstadt ein abwechslungsreiches Programm.

Tagsüber sind mehrere Breakdance-Battles geplant, bevor am Samstag um 21 Uhr der Dresdner Rapper Brunly die Bühne betritt.
Ein weiteres Highlight: Über 30 Graffitikünstler aus den USA, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland werden am Samstag großflächige Wände im Parkhaus gestalten, die am Sonntag von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden können.
Die Initiatoren
Die Initiatoren des Festivals sind die erfahrenen Akteure des Dresdner Kulturträgers „House of Urban Culture“, dessen Gründung im Jahr 2024 erfolgte.
Die Geschäftsführer Ellen Demnitz-Schmidt und Felix Roßberg sind feste Größen in der Dresdner Subkultur. Demnitz-Schmidt gründete in den 90er-Jahren den Graffiti-Verein Spike und setzte sich lange Zeit für legale Flächen für Graffitikunst in Dresden ein.
Roßberg ist als Breakdancer mit seiner Gruppe „The Saxonz“ sowohl in der Region als auch überregional aktiv und kennt die Hip-Hop-Szene bestens.
Beide haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich gemeinsame Projekte realisiert. Das vollständige Festival-Programm ist auf der Homepage von „House of Urban Culture“ einsehbar.


Eintrittskarten sind sowohl vor Ort als auch online im Vorverkauf erhältlich.
Für die Kinovorstellungen am Freitag können Tickets direkt bei der Schauburg erworben werden.
Der Eintrittspreis für das Festival am Samstag beträgt zehn Euro für Gäste unter 18 Jahren und 15 Euro für Erwachsene.
Am Sonntag liegen die Preise bei drei Euro für Jugendliche (bis 18 Jahre) und fünf Euro für Erwachsene. Kinder unter sieben Jahren haben freien Eintritt.
