Abreißen, umbauen oder erhalten? Viele Gebäude aus DDR-Zeiten stehen vor einer ungewissen Zukunft. Dabei erzählen sie nicht nur Architekturgeschichte, sondern auch vom kulturellen Leben einer ganzen Generation.
Am Donnerstag, 5. November 2026, um 18.30 Uhr eröffnet das Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) im Dresdner Kulturpalast die Ausstellung „Ostmoderne.Kultur-Orte“. Sie beschäftigt sich mit dem architektonischen Erbe der DDR und der Frage, wie wir heute damit umgehen.

Was wird aus den Kulturorten der DDR?
Die Ausstellung rückt Gebäude der DDR-Moderne und des industriellen Bauens in den Mittelpunkt. Welche Qualitäten besitzen sie? Was ist bereits gelungen, um sie zu erhalten? Und wo stehen Denkmalschutz, Sanierung und neue Nutzungen vor besonderen Herausforderungen?
Zur Vernissage stellen die Ausstellungsmacherinnen Ute Frank-Ehret, Annette Menting, Katrin Tauber, Birte Schäfer und Lurette Seyde ihre Arbeit vor und diskutieren über die Zukunft dieser Architektur.
Alexander Poetzsch vom BDA‑Bund und Juliane Naumann vom ZfBK begrüßen die Gäste. Ulrich Brinkmann moderiert das Gespräch.

Unser Tipp
Wer sich für Dresdens Stadtentwicklung, Architektur und DDR-Geschichte interessiert, sollte vorbeischauen. Besonders spannend dürfte die Diskussion für alle sein, die sich fragen, welche Gebäude wir für kommende Generationen bewahren sollten und warum.
Auf einen Blick
Was: Vernissage „Ostmoderne.Kultur-Orte“
Wann: Donnerstag, 5. November 2026, 18.30 Uhr
Wo: Zentrum für Baukultur Sachsen, Kulturpalast Dresden
Veranstalter und Kooperationspartner: ZfBK, BDA Sachsen, HTWK Leipzig und Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung der Stadt Dresden
Eintritt: Laut ZfBK sind Veranstaltungen in der Regel kostenfrei, Spenden sind willkommen.
Weitere Informationen: Zentrum für Baukultur Sachsen
