Mäh-Maschinen

Im Ostragehe werden die Wiesen geplegt (ge-Mäht) und das nicht mit Maschinen, nein traditionell mit Schafen.

Mäh-maschinen (Foto:Fr.Riese)

Es ist ein beruhigender Anblick die Tieren bei der Landschaftspflege zu beobachten.

Für Kinder wird es ganz besonderer Moment, wenn in der Schafherde auch Lämmer zu entdecken sind.

Aber warum werden Schafe zur Landschaftspflege eingesetzt, wo doch Maschinen deutlich schneller sind.

fleißige Schafe im Ostragehege (Foto:EJF)

Der Grund ist recht einfach, aufgrund der geringen Trittbelastung durch die Schafe besteht kaum Erosionsgefahr.

So werden die Böden geschont und das Nachwachsen der Gräser und Kräuter gefördert. Der Einsatz von Schafen in der Landschaftspflege nennt sich Abhüten.

Eine einsetzende Verbuschung und Baumentwicklung können Schafe jedoch nicht verhindern.

Wird dies gewünscht, muss der Schäfer und /oder die Schäferin die sogenannte Schippe einsetzen und unerwünschte Arten ausstechen oder abhacken.

Was braucht ein Schaf?

Ein Schaf benötigt ungefähr zwischen 1,5 kg und 3 kg Trockenmasse pro Tag an Fressen.

Daraus ergibt sich, das ein Schaf ungefähr 6 bis 10 kg frisches Gras pro Tag.

Schafe sind wie auch Kühe Wiederkäuer und besitzen vier verschiedene Mägen.

Deshalb muss Mensch, besonders bei Stallhaltung im Winter, dafür sorgen, dass die Schafe permanent Heu und Gras kauen können.

Wer beobachtet wen? (Foto:EJF)

An frischem Wasser benötigen Schafe zwischen 2 und 4 Liter pro Tag.

Dazu kommt noch genug Platz zum laufen, liegen und wiederkäuen, plus ein Unterstand (Bäume) als Regen und Sonnenschutz .

Weiterführende Informationen zur Schafshaltung in Sachsen findet ihr hier: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/schaf-und-ziegenhaltung-neu-45618.html

Ihr müßt euch mit alle den Informatonen micht gleich Schafe anschaffen, ihr könnt auch einfach im Ostragehe am Zaum stehen und sie beobachten.

Ziehn die Schafe von der Wiese


Ziehn die Schafe von der Wiese,
Liegt sie da, ein reines Grün,
Aber bald zum Paradiese
Wird sie bunt geblümt erblühn.


Hoffnung breitet lichte Schleier
Nebelhaft vor unsern Blick:
Wunscherfüllung, Sonnenfeier,
Wolkenteilung bring uns Glück.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

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