wilde Aufholjagd

DSC patzt trotz wilder Aufholjagd beim Auswärtsspiel in Dresden Laubegast – 2:6!

Halbzeit 1

Bei strömendem Regen kassiert der Dresdner SC eine krachende 2:6-Pleite beim FV Dresden 06 Laubegast. Doch das nackte Ergebnis lügt wie gedruckt – der DSC hätte heute locker ein Unentschieden oder mehr holen können!
Laubegast legt los wie die Feuerwehr. Schon in Minute 5 führt ein dicker Aussetzer in der DSC-Abwehr zum 0:1: Alex Karpov spielt einen Rückpass zum Einschlafen auf Keeper Richard Beulke, der Torschütze Jonathan Riemer schnappt sich die Kugel und lupft sie frech über Beulke ins Tor. Der DSC-Schlussmann – heute gegen seinen Ex-Klub im Kasten – zeigt in Minute 11 eine Parade der Sorte „Klasse“: Nach einem Angriff über rechts taucht Oliver Merkel völlig frei auf, doch Beulke packt stark zu.

Nach dem frühen Schock muss Karpov nach einem Foul mit Gelb-Vorbelastung in Minute 23 vorsichtshalber vom Feld, Constantin Mann übernimmt. In Minute 28 tritt Kevin Urbanek nach einem Foul an Faraj Elmadbouk zum Elfmeter an – aber der Schuss ist zu lasch, FVL-Keeper Vogel pariert mühelos.

In Minute 37 fällt dann das 2:0: Nach einem strittigen Strafstoß infolge eines Laufduells zwischen Constantin Mann und seinem Gegenspieler verwandelt Louis Höft eiskalt. Kurz vor der Pause presst der DSC nochmal wie wild, aber echte Chancen springen nicht raus.

Halbzeit 2

Druckvoll startet der Sportclub in die zweite Hälfte. Moritz Mann – frisch eingewechselt – hat in Minute 47 die erste dicke Chance. Eine Minute später der Anschlusstreffer: Elmadbouk sprintet nach einem langen Ball rechts durch, zieht in den Strafraum und legt halbhoch auf Mann – der knallt das Ding volley und sehenswert ins Netz (48.).

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Laubegast antwortet in Minute 50 mit einem Schuss, der aber drüber rauscht. Der DSC drückt auf den Ausgleich, muss aber in Minute 60 das bittere 3:1 schlucken: Nach einem langen Ball gibt es ein Abstimmungsdesaster in der Hintermannschaft – und das nutzt der Gegner eiskalt aus.

In der 68. Minute schreit der DSC vergeblich nach Strafstoß, als Elmadbouk im Sechzehner zu Boden geht. Beulke pariert in der 71. Minute stark gegen Oehmigs platzierten Kopfball. In der 72. Minute köpft der frisch eingewechselte Emilio Rau nach Freistoß von der Mittellinie ins lange Eck zum 3:2 – der DSC ist zurück im Spiel!

Doch drei Minuten später der Schock: Eine abgefälschte Flanke segelt ins kurze Eck, Beulke kommt zu spät – 4:2 durch Lempe (75.). In der 83. Minute unterläuft Torik Schütze ein Eigentor zum 5:2. Kaplan setzt in der 87. Minute den Schlusspunkt zum 6:2.

Ein Ergebnis zum Fremdschämen, das dem Spielverlauf aber nicht gerecht wird.

Nächsten Samstag um 15 Uhr geht’s nach Bischofswerda – da muss der Fehlstart endlich gekippt werden!

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