Die Motorenhalle wird zum Denkraum aus Erde und Ideen. Unseren Garten bestellen nutzt den Garten als Bild für Gesellschaft, Verantwortung und die Frage, was wir gemeinsam wachsen lassen wollen.

Worum es hier wirklich geht
Es geht um unsere Welt, um Ordnung und Chaos, um Fürsorge, Macht und Verantwortung. Diese Ausstellung ist kein nettes Grün fürs Auge. Künstler:innen aus verschiedenen Ländern nehmen den Garten als kulturelles Bild auseinander. In Installationen, Videos, Skulpturen, Fotografien und Soundarbeiten wird der Garten zur Metapher. Für Gesellschaft, Politik, Gewalt und für Hoffnung.
Die Motorenhalle wird zum Winterhaus für Kunst und Pflanzen. Exotische Balkonpflanzen überwintern hier und erzählen Geschichten von Fernweh, Kolonialismus und der Frage, wie nachhaltig unsere Gartenträume eigentlich sind.
Warum das spannend ist
Weil es nicht beim Anschauen bleibt. Ab dem Frühjahr wächst hinter der Motorenhalle auf der Brachfläche ein echter Garten. Pflanzen, Ideen und Aktivitäten wandern aus dem Ausstellungsraum nach draußen. Wer will, kann mitmachen, tauschen, pflanzen, diskutieren. Alles ist Garten. Und der gehört nicht wenigen, sondern uns allen.
Wer sollte hingehen
Hier bist du gut aufgehoben, wenn Kunst für dich mehr sein darf als ein kurzer Eindruck. Die Ausstellung richtet sich an Menschen, die über Stadt, Natur und Zusammenleben nachdenken wollen, ganz egal ob mit Balkon, Hinterhof oder ohne eigenes Grün. Neugier auf andere Perspektiven gehört dazu. Jugendliche und Senior:innen finden hier ebenso Anknüpfungspunkte. Das Publikum ist vielfältig, offen und interessiert am Gespräch, nicht an Distanz oder elitärem Kunstgehabe.
Termine zum Vormerken
Es gibt Kurator:innenführungen im Januar am 17. 1. und Februar am 14.2. jeweils um 16 Uhr sowie einen Gartenworkshop am 29.1. von 17 bis 20 Uhr zu Heil und Gewürzpflanzen. Mein Garten als Hausapotheke findet im Dachsaal statt und ist besonders für alle spannend, die Stadtgrün praktisch nutzen wollen.
Ort und Rahmen
Die Ausstellung läuft bis 22.2.2025 in der Motorenhalle im Kulturhof. Der Zugang ist barrierefrei. Geöffnet ist mittwochs bis freitags am Nachmittag sowie am Wochenende. Der Eintritt ist bewusst niedrig gehalten.
