Am 16. Januar öffnet in der Galerie Adlergasse die neue Ausstellung „Die unablässigen Versuche, einen Stein zu erweichen“ Sie widmet sich dem Steindrucker Frank Walther und einer Kunstform, die Zeit, Nähe und Geduld verlangt.

Worum es geht
Im Mittelpunkt steht nicht das große Künstlerego, sondern die Werkstatt. Frank Walther war mehr als ein technischer Dienstleister. Er arbeitete im engen Dialog mit Künstler:innen, hörte zu, übersetzte Ideen in Material und rang dem Schwarz auf dem Stein eine erstaunliche Tiefe ab. Genau dieses Zusammenspiel macht den Kern der Ausstellung aus.
Was hier zu sehen ist
Gezeigt werden grafische Blätter unterschiedlicher Künstler:innen, entstanden im Umfeld von Walthers Arbeit. Die Ausstellung hat bewusst Werkstattcharakter. Man spürt den Prozess, das Ringen mit dem Material, die Konzentration auf Linie, Fläche und Druck. Lithografie wird hier nicht nostalgisch, sondern als lebendige Praxis gezeigt.
Für wen sich der Besuch lohnt
Diese Vernissage ist etwas für Menschen, die genauer hinschauen wollen. Für Kunstinteressierte, die sich für Druckgrafik, handwerkliche Prozesse und künstlerische Zusammenarbeit interessieren. Für Nachbar:innen, die Lust haben auf einen ruhigen, konzentrierten Abend abseits des Eventrummels. Der Eintritt ist frei, die Gespräche meist umso gehaltvoller.

Ort und Zeitpunkt
Die Vernissage findet am Freitag, 16. Januar 2026, von 20 bis 22 Uhr in der Galerie Adlergasse im Kultur Forum Wachsbleichstraße statt. Der Raum ist barrierefrei zugänglich und gut eingebettet ins Viertel.
Warum das wichtig ist
Diese Ausstellung erinnert daran, wie viel Kunst im Dazwischen entsteht. Zwischen Stein und Papier, Idee und Handwerk, Künstler:in und Drucker. Wer verstehen will, wie Bilder wachsen, sollte sich diesen Abend vormerken.
