Nach dem Sondersamstag können wir aus der Friedrichstadt berichten, hier ist alles wieder normal.
Am Samstag den 14. Februar wurde die Friedrichstadt leider wieder zu einem Aufmarschgebiet von Rechtsradikalen und somit zu einem Hochsicherheitsgebiet, dass man sie nicht über die normalen Wege betreten oder verlassen konnte.

Es waren so viele verschiedenen Polizeieinheiten und Fahrzeuge im Stadtteil, das hat viele Menschen überfordert und verängstigt.
Besucherinnen und Besucher der DeDeCo – Anime- und Manga-Convention in der Messe irrten in ihren aufwendigen Kostümen durch die Polizeiabsperrungen und Gegendemonstrationen, die Handballfreunde traf dieses Schicksal ebenfalls und trübte ihnen die Anreise zum Geburtstagsfest.
Selbst die Touristinnen und Touristen, die mit ihren Rollkoffern durch die Gegend um den Bahnhof Mitte herum irrten, werden den Tag in nicht so schöner Erinnerung behalten.

Nun ist der Spuk vorbei und kommt frühestens, wir wollen es nicht hoffen, erst nächstes Jahr wieder.
Die Normalität schlägt sich auch in den Polizeimeldungen nieder.
Aber sollte dies normal sein?
Abgesehen vom Fahrradklau bei unserer Mitschreiberin, auf dass dem diebischen Menschen die Hosenbeine in der Kette hängen bleiben und die langen Finger am Lenker festfrieren, müssen noch folgende Meldung im Polizeibericht lesen:
In der Zeit vom 13. Februar 9 Uhr bis zum 14.Februar 14:30 uhr wurde in mehrere Autos eingebrochen.
Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen die Fenster von fünf Autos im Dresdner Westen eingeschlagen. Sie schlugen unter anderem Seitenscheiben ein: an einem Seat auf der Rennersdorfer Straße, an einem Skoda auf der Klopstockstraße, an einem Renault auf der Saalhausener Straße, an einem Mercedes auf der Wachsbleichstraße und an einem VW-Transporter auf der Stollestraße. Sie entwendeten eine Handtasche, einen Rucksack mit einem Tablet, Zigarettenstangen und weitere Gegenstände, deren Gesamtwert noch nicht bekannt ist. Der Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt.
