Der DSC spielt gut und steht trotzdem mit leeren Händen da
Auch bei der SG Handwerk Rabenstein bleibt dem DSC der Sieg verwehrt. Zum vierten Mal in dieser Saison verliert er mit 0:3. Zwei eigene Fehler bringen die Gastgeber früh in Führung, und in Überzahl fällt kurz vor Schluss der Endstand. Ein DSCler hatte nach einem Foul die Rote Karte gesehen.
Auf nassem Rasen hat der DSC die erste kleine Chance und braucht kurz darauf etwas Glück: Nach einer Ecke zieht ein Rabensteiner aus dem Rückraum ab und schlenzt den Ball über den DSC-Torwart hinweg, trifft aber nur die Latte. In der 12. Minute fällt dann doch das 0:1. Einen langen Ball bekommt der DSC nicht richtig geklärt, und die Gastgeber kontern im Zwei-gegen-Eins und treffen.
Der DSC hat sich gerade erst geschüttelt, da klingelt es in der 19. Minute schon wieder. Ein Rückpass ist zu kurz, Rabenstein geht dazwischen, umkurvt die Abwehr und schiebt zum 2:0 ein.
Vor der Pause kommt der DSC noch einmal auf, doch die Gastgeber stehen hinten sicher. Einen Schuss der Friedrichstädter lenkt der Rabensteiner Keeper gerade noch zur Ecke, die nichts einbringt. Nach zwei eigenen Fehlern geht es mit 0:2 in die Kabine, und das ist ärgerlich, weil der DSC nicht schlechter war.
Die erste Chance nach dem Wechsel gehört wieder dem DSC. Nach einer geklärten Ecke kommt er zum Abschluss, aber der Ball rauscht am langen Pfosten vorbei. In der 52. Minute dann der Rückschlag: Nach einem Foul an der Auslinie gibt es Rot. Die Schwarz-Roten müssen also 38 Minuten in Unterzahl durchstehen, und das machen sie richtig gut. Kurz darauf hat der DSC sogar Glück, als Rabenstein erneut nur die Latte trifft.
In der 89. Minute fällt dann doch noch das 0:3. Einen Schuss von der rechten Seite kann der DSC-Torwart nur abklatschen lassen, und in der Mitte köpft Rabenstein ins leere Tor.
Damit bleiben die 98er auch im achten von neun Saisonspielen ohne Punkt. Mit nur drei Zählern auf dem Konto droht der Anschluss ans Mittelfeld zu reißen. Am Samstag wartet mit der SG Taucha 99 auch noch der ungeschlagene Tabellenführer.
Auswärts beim Tabellenführer: Der DSC muss nach Taucha

Am Samstag trifft der DSC auf die einzige Mannschaft, die nach acht Spieltagen noch ungeschlagen ist: Sieben Siege und ein Unentschieden stehen für die SG Taucha 99 zu Buche. Um 15 Uhr pfeift Paul Jursch die Partie an, unterstützt von seinen Assistenten Martin Gläser und Ludwig Diener.
Schon in der Vorsaison haben die Tauchaer lange um den Aufstieg mitgespielt. Am Ende mussten sie sich als Tabellenzweiter der U23 von Dynamo Dresden geschlagen geben, drei Punkte fehlten auf den Meister. Jetzt hat die Mannschaft von Toni Pfeffing schon vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Borea Dresden.
Ihren einzigen Punktverlust kassierte die SG im letzten Heimspiel beim 1:1 gegen Rabenstein, also gegen genau den Gegner, bei dem der DSC gerade verloren hat. Mit 27 Toren stellt Taucha die zweitbeste Offensive der Liga, und mit erst fünf Gegentreffern die beste Defensive. Bester Schütze ist Felix Brügmann mit neun Treffern.
Gute Erinnerungen hat der DSC an Taucha aus seiner ersten Landesligasaison: Am 8. Spieltag gelang dort mit einem 2:1 der erste Saisonsieg, und das Rückspiel endete 1:1. In der vergangenen Saison sah es dagegen düster aus, da verlor der DSC beide Partien deutlich mit 2:5 und 1:5.
