Sprache ist mehr als Worte. Sie erzählt, wo wir herkommen, wie wir denken und wie wir gelernt haben. Genau darum dreht sich der Sonderöffnungstag zum Internationalen Tag der Muttersprache im Schulmuseum Dresden.

Sprache hören, lesen, spielen und neu entdecken
Am Samstag, dem 21. Februar 2026, kannst du von 14 bis 18 Uhr durch die Geschichte der deutschen Sprache streifen – vom Klassenzimmer der Kaiserzeit bis zum Schulalltag der DDR. Und ja, Dialekte gehören natürlich dazu. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Neugier und Spaß.
Lernen wie früher – aber ohne Schulstress
Die Ausstellungsräume lassen sich ganz entspannt auf eigene Faust erkunden. Wer tiefer einsteigen will, kommt mit den Ausstellungsbetreuer:innen ins Gespräch und erfährt, wie Lesen, Schreiben und Sprechen früher vermittelt wurden. Alte Schulbücher, Schriftformen und Unterrichtsmaterialien zeigen, wie stark Sprache immer auch von Politik, Gesellschaft und Zeitgeist geprägt ist.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Für Kinder und alle, die gern spielerisch lernen, gibt es ein kleines Sprachabenteuer. Mit Quizblatt und Stift geht es auf Spurensuche durch die Ausstellung. Alte Bücher durchforsten, Hinweise finden, Rätsel lösen – am Ende wartet eine Belohnung.
Besonders charmant ist das halbstündlich stattfindende Galgenraten mit sächsischen Wörtern. Perfekt, um Dialekt nicht nur zu hören, sondern selbst auszuprobieren. Lachen inklusive.
Warum sich der Besuch lohnt
Der Tag der Muttersprache macht sichtbar, wie vielfältig Sprache ist und wie sehr sie unseren Alltag prägt. Das Schulmuseum schafft dafür einen Rahmen, der Wissen vermittelt, ohne trocken zu sein. Offen, niedrigschwellig und generationsübergreifend.
Die wichtigsten Infos auf einen Blick
Ort: Schulmuseum Dresden, Seminarstraße 11, 01067 Dresden
Datum: Samstag, 21.02.2026
Zeit: 14–18 Uhr
Eintritt: Spendenbasis
Ein Nachmittag, der zeigt, dass Sprache lebt. Und dass Lernen auch spielerisch, neugierig und gemeinschaftlich funktionieren kann.
