Zwischen Friedrichstraße und Seminarstraße tut sich was. Die sogenannte Grüne Mitte bekommt neue Bäume und mehr Aufenthaltsqualität. Die Fläche lag bisher teilweise brach und war wild bewachsen. Viele Anwohnende fragten sich, ob noch ein Wohnhaus in den Innenhof kommt. Diese Pläne sind jetzt vom Tisch.

Vom Niemandsland zum grünen Treffpunkt
Direkt neben dem Spielplatz wird die verwilderte Fläche gerade neu gestaltet und deutlich aufgewertet. Gepflanzt werden sieben Hainbuchen, genauer gesagt Carpinus betulus ‘Fastigiata’. Der Baum ist schlank wachsend und robust, gut fürs Stadtklima.
Warum diese Bäume wichtig sind
Die neuen Pflanzungen sind kein Einzelprojekt. In dieser Pflanzsaison lässt die Stadt Dresden insgesamt rund 510 Bäume an Straßen und in Parkanlagen setzen. Umgesetzt wird das vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft gemeinsam mit Garten- und Landschaftsbau-Betrieben.
Das Ziel ist, mehr Schatten, bessere Luft, kühlere Quartiere und eine höhere Lebensqualität in dicht bebauten Stadtteilen wie der Friedrichstadt.

Auch mit knapper Kasse ein starkes Signal
Dass solche Maßnahmen gerade jetzt umgesetzt werden, ist kein Selbstläufer. Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Klima, sagt dazu: Baumpflanzungen bleiben wichtig, auch in schwierigen Haushaltszeiten. Denn eine klimaresiliente Stadt entsteht nicht irgendwann, sondern Schritt für Schritt. Und Baum für Baum.
Wer das Ganze möglich macht
Finanziert werden die neuen Bäume aus einem Mix aus städtischen Mitteln, Geldern der Stadtbezirke, Ausgleichszahlungen, Fördermitteln sowie Spenden in den Fonds Stadtgrün.
Die Anwohner hoffen, dass nicht nur die Grünfläche erweitert wird, sondern auch weitere Mülleimer in der erweiterten Parkfläche aufgestellt werden.

